Gestern habe ich bei meinem Training der Stehenden Säule (Zhan Zhuang) aufgenommen, was ich dabei und daran für wichtig erachte:
Gestern habe ich bei meinem Training der Stehenden Säule (Zhan Zhuang) aufgenommen, was ich dabei und daran für wichtig erachte:
Habe ich ein Ziel, das ich erreichen möchte?
Kultivierung ist für mich ein wichtiges Stichwort. Wie ich gerade herausgefunden habe, ist diese Bewegungsrichtung passend zu meinem chinesischen Horoskop, wonach ich als “Metall-Hund” geboren wurde.
(täglich chinesisch: ‘Das Zeichen 狗 für Hund enthält natürlich das Hunde-Radikal 犭.
Und: Hunde bellen meist in “句 Sätzen” – nach einigen Wau-Wau-Wau’s folgt eine Pause.’)
Zum Element Metall heißt es: “Das Element Metall steht symbolisch für den Prozess der Verfeinerung von Erzen zu hochwertigen Metallen und entsprechend für alle menschlichen Kulturtechniken der Verfeinerung, der Veredelung und der Herstellung von Werten.”
Aus diesem Grund ist für mich auch die Frage von Bedeutung, auf welchem “Level” ich mich beim Taijiquan bewege und wie ich einen höheren Level anstreben kann.
Nach meiner Einschätzung – entsprechend dem Buch “Die fünf Level des Taijiquan” – habe ich inzwischen den ersten Level abgeschlossen und stehe am Beginn der 2. Stufe. “Im 2. Level beginnt eine sehr ernsthafte Auseinandersetzung mit den äußeren und inneren Prinzipien des Taijiquan… nun beginnt der Schüler selbst langsam auch real etwas davon wahrzunehmen, und sich nicht mehr nur etwas vorzustellen.”
Praktisch bedeutet das, dass ich seit einigen Wochen gelegentlich bei der Stehenden Säule Wärme spüre, die vom unteren Dantian her kommt, wenn ich die Hände darauf kreisen lasse. Außerdem spüre ich ab und zu während des Formlaufens beim Drücken und bei der stoßenden Bewegung eine Wärmeströmung aus den Laogongpunkten der Hand. Bei der Bewegung “Den Affen abwehren” habe ich ein bisschen das Gefühl, einen Energieball in der Hand zu halten.
Im Sinne von Chen Xiaowang habe ich mir das Ziel gesetzt, durch das tägliche Training der Stehenden Säule (Zhan Zhuang) und der ersten Form (Laojia Yilu) sowie durch die Korrektur durch meinen Lehrer den Energiefluss weiter anzuregen und Blockaden zu beseitigen, um damit auf der zweiten Stufe voran zu kommen.

Einmal im Jahr feiert die Welt die Bewegungskünste, welche aus dem Reich der Mitte die Welt umrunden. Dies tun sie an diesem Tag im wahrsten Sinne des Wortes. Von 10 bis 11 Uhr Ortszeit üben Freunde von Taijiquan und Qigong ihre Künste in der Öffentlichkeit; so wie es in China die Regel ist.
Am 27. April 2013 haben sich auch Deutsche
an diesem Ereignis beteiligt, z.B. in Kirchlengern und Aschaffenburg:
Ich war dabei!
Inzwischen habe ich mir zusätzliche Noten zum Stück aus einer Youtube-Aufnahme von Lorekne84 gemobst und viel geübt:
Diese Erkenntnis macht ein Video über das Prinzip des Taijiquan deutlich. Durch die “Auflösung” (englisch: dissolve) des Zentrums wird ein Angriff vereitelt. Durch das Lösen verschwindet das Zentrum, auf das sich der Angreifer ausgerichtet hat. Er kann es nicht mehr fassen – wird “fassungslos”. 
entspannt, locker, lösen (chin. [鬆], Pinyin: sōng)
Im Training heißt es immer so schön: “Und jetzt durchlösen!”
Bei wu-taichi.de wird dieses Prinzip erklärt.
Wenn Leichtigkeit (chin. 轻 [輕], Pinyin: qīng) erreicht wurde, stellt sich auch Entspannung (sōng) ein. Das GongFu (功夫) verbessert sich und der ganze Körper wird leicht.
Seit Sonnabend übe ich an diesem Stück:

Seinen Rhythmus muss ich erst noch ent-decken. Da steckt noch viel mehr Energie drin!
Um irgendwie das Orgel-Pedal-Spiel üben zu können, habe ich eine Idee in die Tat umgesetzt:
Gestern fragte mich mein Orgellehrer, ob mir der Name César Franck (gegoogelt – nicht behalten) etwas sagen würde. Das sei ein berühmter französischer Orgel-Komponist, der vor allem für seine “drei Choräle” bekannt ist. Anschließend spielte er ein weniger bekanntes Stück dieses Mannes, welches interessanterweise in Dur startet und in Moll endet, was ziemlich außergewöhnlich ist. Ich durfte dazu die Seiten umschlagen.
Und das Ganze dauerte ca. 13 min.
Inzwischen übe ich ein weiteres Musikstück für die Orgel:
Präludium g-moll, BWV 558, J.S. Bach
13.3.2013
Am (gleichmäßigen) Tempo muss ich noch arbeiten.
Zur Erinnerung an Joseph Weizenbaum öffnet der Film Von Computern und anderen Menschen (Mediathek) den Blick für die Entwicklungen zur technologischen Verbesserung des Menschen durch den Menschen. Der interessanteste Gedanke des Films ist für mich die Frage Joseph Weizenbaums an die Wissenschaftler, Forscher und Entwickler, ob sie sich darüber Gedanken machen, was das finale Ergebnis ihrer Forschungen sein wird, und ob sie ihre Forschungen unterließen, wüssten sie, dass es eines Tages zum Bösen genutzt wird, was sie entdecken.
Der Mensch stellt sich auf die Stufe Gottes. Gott ist tot. (Friedrich Nietzsche) Was droht nun dem Menschen?
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