Bach-Präludium auf der Orgel

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Premiere

Smilie

Heute habe ich – nach mehr als 5 Jahren Abstinenz – das erste mal wieder auf einer Orgel gespielt/ geübt. Anfang des Jahres 2013 hatte ich für ein paar Monate Unterricht genommen und diesen dann aus organisatorischen und finanziellen Gründen abgebrochen. Jetzt habe ich die Erlaubnis, auf der elektronischen Orgel einer Baptistengemeinde zu üben, und will diese Chance ausgiebig nutzen.

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Sprache – deutsche Sprache – deutsches Denken

Eben habe ich mir dieses Video angesehen und angehört und wurde dadurch inspiriert, dazu einen Beitrag bei Facebook zu schreiben:

Sprache ist wichtig. Sprache entscheidet über das Denken.

Sprache bildet die Persönlichkeit – und die Identität.

„Wenn ein Kind aufwächst, … dann lernt es seine Sprache. Und je komplexer diese Sprache ist, desto komplexer werden die Synapsenverbindungen, die sich im Kopf bilden, damit es diese Sprache beherrschen kann.
Das heißt, anders herum betrachtet: ‚Je einfacher die Sprache ist, mit der mein Kind aufwächst, desto weniger komplexe Synapsenverbindungen bilden sich im Gehirn‘ „.

Interessant finde ich, dass der Vorstoß der AfD, die deutsche Sprache zu ERHEBEN, statt sie zu verwässern oder zu ersetzen, mit Häme honoriert wird.
(siehe Huffington Post: AfD will deutsche Sprache verteidigen – dann belehrt sie ein Deutschtürke)

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Hamburger Megamarsch, I.

Hallo „Couchhelden“,

Danke für den Einblick in dein Training und deine Motivationskurve. Ich habe vor ein paar Wochen oder Monaten mal was vom Megamarsch in Hamburg gelesen gehabt (vielleicht auf einer Werbung bei der Hamburger-U-Bahn?), konnte mich aber nicht mehr erinnern, ob es mit dem Fahrrad oder zu Fuß um Hamburg gehen sollte. Gestern habe ich – per Google-Suche – herausgefunden, dass es dabei um einen Fußmarsch geht… Da ich (eigentlich) gerne wandere, dies aber schon seit ewig langer Zeit nicht mehr gemacht habe, war diese Erkenntnis für mich ein Ansporn, mich auf den Weg zu machen, um nach Möglichkeit auch am Hamburger MegaMarsch teilzunehmen – so weit mich meine Füße tragen. Am Ende entscheidet der Geist über die Leistungsfähigkeit des Körpers…

Heute habe ich meine erste Trainingsrunde gedreht – 5,69 km in 1:04 h. Schmerzen im Bein lernte ich auch dabei schon kennen…

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Schwere Lektüre für intelligente „Linke“

Insbesondere „linke Christen“ (ein Paradoxon?) dürften daran schwer zu knappern haben:

WikiMANNNia – Linke Ideologie

Aber wahrscheinlich haben sie nicht daran zu knappern, weil sie in dem System der linken Ideologie gefangen und damit gegen Selbstkritik und vor allem gegen Fremdkritik gefeit sind.

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Meine bisherige Lebensgeschichte mit Musik und Geige

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Schmerzen und Taijiquan

Mein Leben lang – solange ich denken kann – mache ich Musik. Vor einem Jahr begann ich, ein neues Instrument zu lernen: die Geige. Als Kind war ich es schon einmal angegangen, hatte es dann aber – nach etwa einem 3/4 Jahr – aufgegeben. Meine Schwester erklärte mir kürzlich, dass dies wegen Schmerzen in der Schulter gewesen sei, welche das Geigenspiel hervorgerufen hätte. Ich hatte immer gedacht, es hätte daran gelegen, dass ich mein linkes Handgelenk nicht so weit verdrehen konnte, wie es zum Geigenspiel nötig ist…

Nun spiele ich also wieder seit einem Jahr Geige und werde in 1,5 Wochen meinen ersten Auftritt bei einem Schülerkonzert haben. Am letzten Sonnabend hatte ich die erste Probe mit meiner Klavierlehrerin, welche mein Geigenspiel begleiten wird. Sie empfahl mir, mir bei YouTube ein Video zu suchen, wo jemand das Stück etwa in meinem Tempo spielt, um es mit dieser Musik als Begleitung üben zu können. Gesagt, getan! (Auf meinem Smartphone kann ich das Tempo der abgespielten Musik auch drosseln.)

Seit Sonntag übte ich dann auch ein bisschen mehr als sonst so. Und heute kam der „Schrecken des Erwachens“: Als ich nach der Arbeit – zu Hause angekommen – aus dem Bus ausstieg und meinen Rucksack auf den Rücken nahm, spürte ich einen Schmerz in der Schulter. Dieser Schmerz kam mir im Laufe des Abends auch immer mal wieder ins Bewusstsein…

Nachdem ich mir den Actionfilm „Die weiße Schlange“ (mit Jet Li) angesehen hatte und der Schmerz wieder zunahm, versuchte ich erst einmal, meine Schulter zu lockern. Ich stellte mich hin, die Füße parallel, und ließ die Arme hin und her schwingen… Wenn der linke Arm nach hinten schwang, wurde der Schmerz schlimmer. Es war ein Gefühl, als ob die Schulter durch den Schmerz immer heißer wurde. Ich fühlte mich auch leicht schummerig… Ich setzte mich also wieder und schaltete den Fernseher ein. „Sing meinen Song“ lief gerade – meine Lieblingsmusiksendung mit Lena als heutiger Star des Programms.

Als Stefanie, die Sängerin von Silbermond, ihren Auftritt hatte, versuchte ich noch mal, meine Schulter zu lockern, indem ich den ersten Teil der Langform des Yang-Stils ganz langsam und aufmerksam lief. Die Augen hatte ich erst einmal geschlossen. Weil ich nach kurzer Zeit das Gleichgewicht verlor, wärend ich einen Fuß umsetzte, fing ich einfach wieder von vorne an… Das Gefühl bei den Bewegungen war immer mehr beeinflusst durch die Vorstellung der Schlangenbewegungen, welche ich im Film gesehen hatte. Gefühlsmäßig verschwammen die Eindrücke, welche der Film in mir hinterlassen hatte, mit der Art, wie ich mich bewegte und was ich dabei spürte…

Der Schmerz in der Schulter war während dieser Übung kaum wahrnehmbar.

Diese Erfahrung möchte ich gerne teilen. Bestimmt erlebt ihr auch so etwas, wenn ihr Taijiquan „meditativ“ (den Körper und den Geist wahrnehmend) übt. ☺

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AfD <== contra ==> Kirche

Berlin direkt – Der Konflikt zwischen Kirchen und AfD

AfD und/ oder Kirche

Die Unfähigkeit zum Miteinander
Die Unfähigkeit zum Perspektivwechsel
Die Unmöglichkeit des Voneinanderlernens
Die Unmöglichkeit des Kompromisses

Das sind WIR – das ist Deutschland

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Der richtige Artikel – Sinologische Pausenarbeit zu ‚Erhu‘

Auf die Frage, welcher Artikel im Deutschen für das Wort „Erhu“ zu verwenden ist, habe ich mir eben folgende Gedanken gemacht:

Frage von Sandy (洪恩希): „p.s. ist der Artikel von Erhu wirklich „die“?
Die Erhu, der Erhu, das Erhu. . .“

Meine Antwort:
„Die Frage des korrekten Artikels zum chinesischen Wort Erhu 二胡 möchte ich an dich zurück geben. Das Wort 二胡 setzt sich aus der Zahl 2 und der Silbe Hu zusammen, welche aus Huqin entnommen ist. Wie ich gelesen habe, steht darin die Silbe Hu für ‚barbarisch‘, Qin für ‚Streichinstrument‘ – im weitesten Sinne heißt Huqin also ‚barbarische Geige‘ – Artikel wäre ‚die‘ (Geige) – oder ‚barbarisches Streichinstrument‘ – Artikel wäre ‚das‘ (Instrument). Ich denke, dass die Assoziation zu ‚Geige‘ passender wäre. ‚Streichinstrument‘ wäre zu technisch – für meinen Geschmack. 

Doch das eigentliche Artikelproblem macht die Silbe Hu, da sich an ihr der Artikel von Erhu entscheidet. Übersetze ich Hu mit ‚barbarisch‘, ist die Zusammensetzung mit der 2 zu einem Substantiv unmöglich. Dann hieße das Instrument ‚zwei-barbarisch‘. Wenn man ‚barbarisch‘ substantiviert, erhält man ‚(die) zwei Barbaren‘ oder noch genauer ‚(der) zweier Barbar‘, was wohl dem chinesischen Verständnis fern liegen dürfte. Ich denke, dass für den Chinesen das Wort wohl eher im Sinne von ‚barbarische Geige mit 2 Saiten‘, also als Er-Huqin, zu verstehen ist. Darum nutze ich den Artikel ‚die‘ für die Assoziation zu (die) barbarische Geige mit zwei Saiten.

Was wäre dein Vorschlag für eine Begründung des richtigen Artikels? Vielleicht fragst du mal einen Sinologen aus dem Konfuziusinstitut. ;-)“

Sandys Antwort:
„Ok – kommen wir zurück zum Thema Erhu.

胡 – das Wort habe ich gerade recherchiert, denn es gibt Wörter, die viele verschiedene Bedeutungen haben, welche wir heutzutage nicht mehr verwenden oder deren Bedeutung wir gar nicht mehr kennen.

Ok, ich wollte eigentlich auch mein Ergebnis zeigen, stelle aber fest, dass Sie schon alles richtig geschrieben haben… Na gut.

Huqin gab es schon in der Tang Dynasty(唐代), wie wir aus einem Gedicht aus der Tang Dynasty wissen. Das sind bis heute über 1000 Jahre. Huqin wurde auch als Name für alle Streich- und Zupfinstrumente aus China und aus Chinas Westen verwendet… (胡 ist übrigens auch ein Name, den die Barbaren sich selbst gegeben haben. Und 胡 hießen auch allgemein Sachen aus dem Westen oder Norden. Wir haben Hu qin, Hu jiao (Chili), Hu Luo bo (Möhre) als Begriffe für Dinge, die eigentlich aus dem Westen und Norden stammen, und deshalb solche Namen erhalten haben. )

Ok andere Sachen haben Sie schon erklärt.

Schade. :/ Ok, nächstes Mal befrage ich die Konfuzius-Instituter über den Artikel.“

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Gebt den Geist frei!

Christoph Schwennicke, Chefredakteur des Cicero Magazins für politische Kultur, äußert – im Sinne des Grünen-Politikers Winfried Kretschmann wie auch in meinem Sinne – folgenden Wunsch zum Jahreswechsel:

Bitte gebt den Geist frei! Wir brauchen ihn. Dringender denn je.

Das aktuelle Magazin enthält eine Liste der „500 wichtigsten Intellektuellen“, von Personen, die das Denken stimulieren, den Geist anregen.

Intellektuelle müssen das Recht haben, freier zu denken. Sonst verkümmert der Geist.

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