Polyphone Musik

Nachdem ich vor knapp zwei Jahren begann, mich am Klavier zu üben, möchte ich nun – bei nächster Gelegenheit – zusätzlich Unterricht im Orgelspiel nehmen. Am Klavier stecke ich natürlich auch noch in den „Kinderschuhen“.

Gestern besuchte ich das Adventskonzert in der Christuskirche von Norderstedt und unterhielt mich anschließend mit dem Kantor der Gemeinde über meinen Wunsch. Er äußerte sich recht skeptisch darüber, ob ich die Voraussetzungen mitbringe, diesen Schritt zu tun. Ich sollte bereits Erfahrungen mit polyphonem Spiel haben, wenn ich an die Orgel gehe, da diese „Gattung der technischen Bethätigung“ (Kullak) typisch fürs Orgelspiel sei. Das, was ich bisher gespielt habe („Für Elise“, Chopin-Etüde), sei als Voraussetzung eher unzureichend.

Eine Probestunde werde ich im Januar nehmen. Um mich darauf vorzubereiten, begann ich heute mit dem Üben einer Fuge von Johann Sebastian Bach. Der Anfang ist erst einstimmig und unterteilt sich dann in zwei (polyphone) Stimmen, welche ich mit rechter und linker Hand spiele.

Morgen gehts weiter. Dann wird die Fuge dreistimmig. Ich bin neugierig, wie lange ich brauchen werde, mich in diese neue Technik hinein zu fuchsen.


Aufgenommen am 20. Dezember:

30. Dezember 2012

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