Frisches Wasser – Keine Bange

Das Wort zum Sonntag

Die Bibel, Prophetenbuch Jeremia 17,11ff:

11 Wie ein Rebhuhn, das ausbrütet, was es nicht gelegt hat, so ist ein Mensch, der Reichtum durch Unrecht erwirbt. In der Mitte seiner Tage muss er ihn verlassen und am Ende steht er als Narr da.
12 Ein Thron der Herrlichkeit, erhaben von Anbeginn, ist die Stätte unsres Heiligtums.
13 Du Hoffnung Israels, Herr! Alle, die dich verlassen, werden zuschanden, die sich von dir abwenden, werden in den Staub geschrieben; denn sie haben den Herrn verlassen, den Quell lebendigen Wassers.
14 Heile mich, Herr, so bin ich heil, hilf mir, so ist mir geholfen; ja, mein Lobpreis bist du.

Heinrich Bedford-Strohm:

Viele Menschen, die sich der Kirche entfremdet haben, kennen sicher die Erfahrung, dass christlicher Glauben ihnen Lebensquellen verschlossen hat.

Vieles verschließt die Quellen des Lebens. Eben ist es mir so ergangen, dass mein Geist und meine Seele sich verschlossen haben, weil mir meine Offenherzigkeit zur Last gelegt wurde.

Doch wie kann ich mich wie frisches Wasser bewegen (leben), wenn ich nicht bereit bin loszulassen: die Angst zu sterben, die Angst, übervorteilt zu werden, die Angst zu verlieren?

Wie kann Wasser frisch sein, wenn es mit Angst gewürzt ist? Wie lerne ich es, meine Angst loszulassen? Warum holt sie mich immer wieder ein?

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