Mein Wort zum Sonnabend

AfD=Donald Trump=Untergang?

Mein Beitrag zur Facebookdiskussion:

… es bringt nichts, mich belehren zu wollen. Diesen Anspruch halte ich für das größte Problem bei jeder Diskussion. Die Basis des „Belehrenden“ ist das „Besserwissen“, welches kein wirkliches Wissen, sondern lediglich ein Glaube ist. Durch diesen Glauben bestätigen sich die Mitglieder der Glaubensgemeinschaft gegenseitig. Andersgläubige werden statt dessen beschimpft, verspottet, ausgegrenzt

Wir wollen eine Demokratie… Wer ist „wir“? Was ist Demokratie? Und wie kann Demokratie funktionieren, wenn die gegenseitige Achtung zwischen den Parteien fehlt?!
Wir wollen „gute Entscheidungen“. Offenbar gibt es unterschiedliche Ansichten darüber, welche Entscheidungen gut und welche schlecht sind. Solange es keinen Austausch darüber gibt, was jemand für gut hält und warum, werden die Gräben zwischen den MENSCHEN immer tiefer gegraben.

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3 Kommentare zu Mein Wort zum Sonnabend

  1. Hallo Jörg,

    nun ja – AfD kann ich einfach nicht achten. Das was die da immer wieder heraus posaunen, kann man nicht jedes Mal einfach nur als sprachliches Versehen ansehen. Das hat Methode – und diese Methode verängstigt Teile der Gesellschaft – und spaltet auf diese Art – und das verachte ich, – auch aus den Erfahrungen heraus, die Deutschland mit solchen Demagogen schon hat.

    Davon abgesehen halte ich das allerdings auch für schlicht dumm, wenn es denn um konkrete politische Ziele geht, denn die erreicht man so ja nicht.

    Sorry – aber das ist meine Meinung zur AfD. Die achten Frauen nicht, achten Hartz IV – Empfänger nicht, achten Menschenrechte nicht – und das alles reicht mir aus, AfD nicht zu achten …

    VG Klaus 🙂

    • Hallo Klaus,

      genau diese Art der undifferenzierten Abkanzelung ist der Grund für das verfälschte Bild der Partei. Von Anfang an wurde die Partei (ebenso wie Pegida) von den Vertretern älterer Parteikonstrukte in die Schmuddelecke verbannt.

      Ich kann nichts mit Parteien anfangen, die meinen, die Antworten auf alle politischen Fragen im Parteibuch (oder als personifizierte Antwort in der Bundeskanzlerin) mit sich zu führen, und die dann auch noch den neuen Parteien vorwerfen, diese Pauschalantworten nicht zu haben; oder mit ihren Antworten nicht politisch korrekt zu sein oder Antworten zu haben, die „konkrete politische Ziele nicht erreichen“.

      Die gealterten Parteien haben für mich das Problem, dass sie sich ihre „Hörner abgestoßen“ und damit ihren Reiz und ihr Charisma eingebüßt haben. Ihre Vertreter sind nichts weiter als hohle Labertaschen, die sich von ihren Vorgängern abgeguckt haben, welche Fäden man ziehen muss, um genügend Wählerstimmen zu akquirieren. Doch selbst das funktioniert nun nicht mehr.

      MfG
      Jörg

      P.S. Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sichs völlig ungeniert! (Diese Vorleistung hat die „Lügenpresse“ und das öffentlich-rechtliche Lügenfernsehen – siehe mein Beitrag zur Diskussion bei Arte – für die AfD erbracht.)

    • Heute habe ich diese Dokumentation im Fernsehen gesehen mit einem Blick über den Zaun – hin zu Vertretern der AfD. Vielleicht zeichnet sie ein Bild, mit dem du auch etwas anfangen kannst, lieber Klaus.

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