Die Bedeutung des Taijiquan für mein Leben

Auf die Frage, was Meditation mir für mein Leben bringt, habe ich folgende Gedanken aufgeschrieben:

Ich bin mit einem Virus für die langsamen meditativen Bewegungen des Tai Chi infiziert worden durch die Kung-Fu-Serien mit David Carradine und durch meinen Blick über die große Mauer nach China. 1997 reiste ich für zwei Wochen ins Land der aufgehenden Sonne, das Reich der Mitte, und was mich interessierte, waren vor allem der Geist dieses fremden Volkes und seine Kampfkünste. Gesehen habe ich dann aber nicht besonders viel davon…

Das Leben in Deutschland ist für mich eine traurige Geschichte. Aus der friedlichen Revolution in der DDR wurde der Niedergang der menschlichen Beziehungen und die Konzentration auf das Ego und seine Befriedigung.

Durch das meditative Taijiquan lerne ich Zufriedenheit in dieser unbefriedigenden Situation. Ich bin ganz bei mir. Der Körper entspannt sich, der Geist wird gelassener, die Energie (chin. Qi) fließt in meinem Körper und lässt ihn warm und „voll“ werden. Ich kann für diese Momente der Meditation die Landschaft genießen, wenn ich in einem weitläufigen ruhigen Park oder am Meer oder an einem See übe.

Einigen Menschen bin ich begegnet, mit denen ich diese Erfahrung teilen oder ihnen auf dem Weg damit Hilfestellung geben konnte.

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